| Steinach/Unterfranken Gründung: 1874 - Fläche: 1280 qm |
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In einem Waldstück außerhalb des Ortes, westlich der Straße nach Bad Neustadt, liegt der Gute Ort der einstigen Israelitischen Kultusgemeinde Steinach an der Saale. Eingefriedet ist der Friedhof mit einer Mauer aus grauen Betonplatten, die an der Südseite von einem kleinen Türchen aus Eisenstäben mit einem mittig angebrachten Davidstern unterbrochen ist. |
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Noch im Jahre 1938 teilte der Vorstand dem Verband bayerischer israelitischer Gemeinden mit, dass sie das Synagogengebäude noch nicht veräußern sollen, da an jeden Schabbat G’ttesdienst abgehalten werde und die Kinder dort ihren Religionsunterricht erhielten.
Auf den Sandsteinfundamenten der Synagoge steht heute die Grundschule von Steinach. Dort errichtete 1996 der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern einen Gedenkstein. Die Saalezeitung aus Bad Kissingen meldete dies mit der Überschrift: Daß das Erinnern nicht vergessen wird. |
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