| HEILIGENSTADT/Oberfranken Gründung: Um 1700 - Fläche: 2280 qm |
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Der nordöstlich von Heiligenstadt gelegene Gute Ort ist ein typischer Waldfriedhof mit altem Baumbestand und natürlichem Unterwuchs mit Efeu und Laubdecke. Die sehr niedrige Einfriedungsmauer aus Feldsteinen und einer Zementplattenabdeckung wurde im Jahre 1965 erstellt. Der Eingang ist ein kleines schmiedeeisernes Tor zwischen zwei Steinsäulen. Die meisten Mazzewot stehen entlang der nördlichen Einfriedung, jeweils zu zweit nebeneinander. Die restlichen Grabsteine stehen vereinzelt oder in kleine Gruppen auf dem Areal. |
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1894 schlossen sich die Juden von Heiligenstadt, zusammen mit der Gemeinde Hagenbach, dem Bezirksrabbanut Bamberg an. Die jüdische Gemeinde Heiligenstadt hat sich im Jahre 1902 aufgelöst. Die noch verbliebenen Juden wurden Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aufseß. 1910 war kein Jude mehr in Heiligenstadt ansässig. Die religiösen Gegenstände wurden nach Aufseß gebracht, die dortige Kehilla übernahm bis zu ihrem Ende die Pflege des Beth Olam. Die jüdische Gemeinde Heiligenstadt besaß wahrscheinlich eine Synagoge, doch ist Näheres darüber, z.B. der Standort, heute nicht mehr bekannt.
1) K. Dill, Jüdische Friedhöfe in Oberfranken |
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