| ERMETZHOFEN/Mittelfranken Gründung: 1654 - Fläche: 4412 qm |
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Der jüdische Friedhof von Ermetzhofen liegt am südlichen Ortsrand und ist an zwei Seiten mit einer kleinen Mauer mit aufgesetztem Maschendrahtzaun und an den beiden anderen Seiten mit einer Betonplatten-Mauer umgeben. Der Gute Ort wurde auch von Burgbernheim, Gnodstadt, Uffenheim und Welbhausen benutzt. Der Zugang ist von zwei Seiten möglich. An der Nordwestseite durch ein zweiflügeliges Tor aus Eisenstäben mit zwei Davidsternen und von der Südostseite her durch ein geschmiedetes Eisentor. Belegt ist der Beth Olam zirka zur Hälfte; ungefähr vierhundert Grabsteine zeugen davon. Während der Nazidiktatur wurde auch dieser Gute Ort geschändet. |
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Ein Schulacker musste ihnen überlassen bleiben.“ 2) Die jüdische Gemeinde besaß neben dem erwähnten Friedhof eine ca. 1743 erbaute Synagoge, ein Schächthaus, eine Mikwe und ein noch heute erhaltenes Taharahaus. Neben der örtlichen Chewra Kaddischa gab es noch viele, die sich um die Gemeinde verdient gemacht haben, so: Vorstand Hirsch Simon Forchheimer, Rabbiner Bär Hirsch Haas, Schofarbläser Nathan Oestreicher und Religionslehrer Samson Kohn sel.A. 3)
1-3) J. Morgenstern-Wulff: „Der Jüdische Friedhof von Ermetzhofen“ |
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